22.07.26 – Postbank Digitalstudie 2026

Mobile Payment: Eine Frage der Generation

Während 87 % aller Einkäufe in Deutschland kontaktlos mit der Bank- oder Kreditkarte bezahlt werden, bleibt Mobile Payment eine Sache der jüngeren Generation.

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Wer in Deutschland einkauft, bezahlt am liebsten komfortabel mit Karte – Mobile Payment stufen gerade die Älteren als zu ungewohnt und zu unsicher ein. © Postbank

 

So ergab die Postbank Digitalstudie 2026, dass nur 47 % aller Kunden ihre Rechnung per Smartphone, Smartwatch oder App begleichen (2025: 35 %). Dabei nutzen 72 % der unter 40-Jährigen Mobile Payment, bei den Älteren sind es 36 %. Aktuell verlässt sich knapp jeder Fünfte der 18- bis 36-Jährigen fast immer, wenn es möglich ist, auf das mobile Bezahlen.

Großen Wert legen die Befragten auf Komfort: Für 61 % bedeutet dies, einfach ihre Karte ans Lesegerät zu halten; mehr als die Hälfte der Mobile Payer gibt an, das Smartphone ohnehin dabei zu haben und sich den Griff zur Bankkarte lieber zu sparen.

Als Gründe gegen Mobile Payment werden vor allem die Bevorzugung anderer Bezahlmethoden (62 %) sowie Sicherheits- und Datenschutzbedenken (39 %) genannt: Kunden fürchten, dass man ihr Gerät klaut oder ihre Zahlungsdaten missbraucht. David Dommel als Leiter digitales Performance-Marketing bei der Postbank konstatiert: „Die größte Hürde für Mobile Payment ist weniger die Sicherheit als die Gewohnheit. Wer das Bezahlen mit dem Smartphone im Alltag noch nicht ausprobiert hat, bleibt meist bei Karte oder Bargeld.“

Für die „Postbank Digitalstudie 2026 – die digitalen Deutschen“ wurden im Mai dieses Jahres 3.050 Einwohner Deutschlands befragt. Bereits im zwölften Jahr in Folge untersuchte die Postbank, welche Entwicklungen sich in verschiedenen Lebensbereichen hinsichtlich Digitalisierung allgemein und insbesondere zu Finanzthemen abzeichnen.