16.06.26 – Mit reparaturfreundlichem Produktdesign und starkem Service
Liebherr: Auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit ausgerichtet
Mit dem neuen „Recht auf Reparatur“ will die EU klare Impulse für mehr Ressourcenschutz setzen und einen weiteren Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft gehen. Wie begegnet Liebherr-Hausgeräte den neuen regulatorischen Maßstäben?
Fortführung des eigenen Qualitätsanspruchs
Grundsätzlich bedeutet das „Recht auf Reparatur“ für Liebherr-Hausgeräte laut eigenen Angaben die konsequente Fortführung eines bereits im Unternehmen etablierten Qualitäts- und Nachhaltigkeitsverständnisses. So seien Langlebigkeit, Reparierbarkeit und eine hohe Servicekompetenz längst feste Bestandteile der Unternehmensidentität und Produktphilosophie. Die hohe Qualität zeige sich in Geräten, die viele Jahre verlässlich im Einsatz bleiben und bewusst für eine lange Nutzungsdauer entwickelt sind. Um diese Langlebigkeit zu gewährleisten, werden alle Funktionsteile auf eine Lebensdauer von mindestens 15 Jahren ausgelegt und müssen vor der Markteinführung umfangreiche Qualitäts- und Belastungsprüfungen bestehen. Diese orientieren sich an typischen Nutzungssituationen im Haushalt – etwa an der intensiven Beanspruchung von Schubladen oder dem häufigen Öffnen und Schließen der Türen. Hochwertige Materialien und Fertigungsstandards ergänzen laut Liebherr diesen Qualitätsanspruch.
Reparierbarkeit als Bestandteil des Produktdesigns
Mit dem „Recht auf Reparatur“ will die EU Anreize für mehr Reparaturen schaffen. Ergänzend zu den damit verbundenen neuen Reparaturrechten für die Verbraucher bietet Liebherr-Hausgeräte bereits für ausgewählte energieeffiziente Kühl- und Gefriergeräte im Haushaltsbereich eine zehnjährige Herstellergarantie in mehreren europäischen Ländern. Diese erweiterte Garantie soll den Anspruch zum Ausdruck bringen, Produkte möglichst lange im Einsatz zu halten: Für das Unternehmen ist Reparierbarkeit nach eigenen Angaben ein fester Bestandteil der Entwicklungsphilosophie und fließt daher auch bereits früh in Designentscheidungen ein. Jüngstes Beispiel ist der erste kreislauffähige Gefrierschrank, der die innovative „BluRoX“-Technologie nutzt: Das Kältetechnikmodul befindet sich im Sockel und lässt sich einfach entnehmen, was schnelle Reparaturen und einen Austausch ermöglicht.
Für mehr Reparierbarkeit ist auch eine verlässliche Ersatzteilversorgung unerlässlich – Liebherr stellt bereits heute die Verfügbarkeit von Ersatzteilen über einen Zeitraum von 15 Jahren nach Produktionsende eines Modells sicher. Damit geht der Spezialist für Kühlen und Gefrieren über die geltenden europäischen Anforderungen hinaus, denn diese sehen – je nach Bauteil – sieben bis zehn Jahre Verfügbarkeit vor.
Starker Service etabliert
Für die praktische Umsetzung von Reparaturen wiederum ist insbesondere ein leistungsfähiges Servicekonzept von Nöten: Bei Liebherr sorgt ein globales Servicenetz mit geschulten Technikerinnen und Technikern dafür, dass Reparaturen fachgerecht und effizient durchgeführt werden. Klare Diagnose- und Prozessstandards sowie digitale Tools unterstützen eine systematische Fehleranalyse und zielgerichtete Reparatur vor Ort. Ergänzend dazu stellt das Unternehmen verständliche Informationsangebote bereit – sowohl für den professionellen Service als auch für technisch versierte Kundinnen und Kunden.
Diese Strategie zahlt sich aus, wie Liebherr anhand eines exemplarischen Betrachtungszeitraums (Mai 2025 bis Mai 2026) aufzeigt: Demnach seien rund 88 % der weltweiten Serviceeinsätze bereits beim ersten Besuch erfolgreich abgeschlossen worden. Das reduziert zusätzliche Anfahrten, verkürzt Ausfallzeiten und senkt den organisatorischen Aufwand für Kundinnen und Kunden.
Für Liebherr-Hausgeräte zeigt diese hohe Erfolgsquote, dass Reparierbarkeit im Unternehmen nicht nur konzeptionell verankert ist, sondern im Alltag wirksam umgesetzt wird und so die enge Verzahnung aus Produktdesign, Ersatzteilverfügbarkeit und Servicepraxis unterstreicht.




