09.09.26 – Von Elektromarkt-Chefredakteur Patrick Stehle

Kurz-Fazit zur IFA 2026: Viel Positives

Fünf Tage war Elektromarkt-Chefredakteur Patrick Stehle auf der IFA 2026 in Berlin unterwegs: zunächst auf den beiden Medientagen, dann drei Tage während der eigentlichen Messe. Hier zieht er eine erste kurze Bilanz zur diesjährigen Ausgabe der Leitmesse.

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Elektromarkt-Chefredakteur Patrick Stehle hat die IFA 2026 (hier am Südeingang) fünf Tage besucht. © Meisenbach GmbH

 

Meine Heimreise aus Berlin habe ich nach fünf intensiven Tagen auf der IFA 2026 mit einem guten Gefühl angetreten, aus zwei Gründen:

  • Meiner (subjektiven) Wahrnehmung nach war die Leitmesse vor allem am Samstag und Sonntag sehr gut besucht, wie zuvor schon die beiden Medientage. Dies belegen auch die veröffentlichen Besucherzahlen eindrucksvoll.

  • Trotz der aktuell schwierigen Marktlage bin ich in meinen Gesprächen zur großen Mehrheit auf eine positive Stimmung getroffen – machen statt klagen. Ein guter Ansatz, wie ich finde – die Zuversicht zu verlieren, ist auch keine Lösung.

Relevant für den Fachhandel

Dies gilt im Übrigen auch für die IFA selbst: Bei aller Veränderung in der Ausstellerstruktur und bei der Ausrichtung gibt es noch immer viele Aussteller (auch deutsche/europäische und vor allem fachhandelstreue), die im Rahmen ihrer Möglichkeiten Präsenz zeigen und so nicht nur zur Vielfalt der Branchen-Leitmesse beitragen, sondern auch deren Relevanz für den Fachhandel stärken. Man muss diesen Teil der IFA nur auch sehen wollen und sollte nicht immer alle Aufmerksamkeit den großen, neuen „Platzhirschen“ oder den in Berlin fehlenden Marken zukommen lassen. Auch in den Angeboten seitens der Veranstalter steckt weiterhin viel für den Fachhandel – stellvertretend sei nur die dieses Jahr neue Retail Innovation Zone genannt.

Für alle, mit allen?

Die IFA ist von zentraler Bedeutung für unsere Branche, daran sollten wir uns alle erinnern – machen wir etwas daraus und erzählen (bei aller Berechtigung von konstruktiver Kritik) wieder mehr von den positiven Geschichten! Das IFA-Motto „Innovation für alle“ jedenfalls zeigt diesen Weg auf – und am besten funktioniert das natürlich mit möglichst allen Branchen-Teilnehmern.

Insgesamt gebührt dem IFA-Team um Leif Lindner und Jörg Arntz zweifelsohne ein großes Kompliment für die diesjährige Ausgabe – ich freue mich jetzt schon auf 2027.

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