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18.06.18 – Sennheiser-Jahresbilanz

Neue Strukturen gegen Minus in der Kasse

Rückläufig war die Entwicklung in der Region EMEA und insbesondere in Deutschland – um dem entgegenzuwirken, setzt Sennheiser auf Neustrukturierung.

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Mit neuen Strukturen und Investitionen in Entwicklung will Sennheiser die Weichen für die Zukunft stellen. © Sennheiser

 

Mit einem Umsatz von 667,7 Millionen Euro erzielte die Sennheiser-Gruppe im Geschäftsjahr 2017 zwar ein Plus von 1,4 % gegenüber dem Vorjahr. Rückläufig war aber der Ertrag vor Steuern mit einem Minus von 4,5 Mio. Euro (2016: + 34,9 Mio. Euro).

„Mit dem Ergebnis für das Geschäftsjahr 2017 liegen wir hinter unseren Erwartungen zurück. Grund dafür waren vor allem die zahlreichen und schnellen Veränderungen in unserem Marktumfeld. Wir haben unsere Organisationsstruktur deshalb konsequent auf die veränderten Anforderungen ausgerichtet und sind mit einer neuen, fokussierten Aufstellung erfolgreich in das Geschäftsjahr 2018 gestartet“, so Dr. Andreas Sennheiser, Co-CEO von Sennheiser. Durch die Zusammenführung von übergreifenden Funktionen wie Produktmanagement, Marketing und Vertrieb in den beiden Geschäftsbereichen Consumer und Professional, in deren Zuge auch „personelle Anpassungen” notwendig geworden seien, habe man effizientere Strukturen geschaffen, die es ermöglichten näher am Markt zu agieren.

Während die Umsätze den Regionen APAC (Asien-Pazifik) und Amerika gesteigert werden konnten (+ 7,7 % bzw. + 3,4 %), entwickelte sich die Region EMEA (Europa-Arabien-Afrika) negativ und verzeichnete ein Minus von 1,8 %. Ein verschärfter Wettbewerbsdruck habe sich insbesondere in Deutschland bemerkbar gemacht – mit einem Umsatzrückgang von 3,5 %.

Neben der Neustrukturierung sollen auch Investitionen in Forschung und Entwicklung die Weichen für eine positive Entwicklung stellen: Diese wurden im Vergleich zum Vorjahr um 6,2 % erhöht. „Zusätzlich zur eigenen Forschungs- und Entwicklungsarbeit setzen wir auf strategische Partnerschaften und gezielte Investitionen, insbesondere in den Bereichen Augmented Reality und Virtual Reality. So können wir das vorhandene Potenzial für uns und unsere Kunden noch besser erschließen”, erklärt Co-CEO Daniel Sennheiser.