26.02.26 – Produktions- und Stellenabbau

Groupe SEB gibt „Transformationsprogramm“ bekannt

Die Groupe SEB hat ein „Transformationsprogramm“ angekündigt: Man will in der DACH-Region bis zu 600 Stellen abbauen, auch für die deutschen Produktionsstandorte hat das Programm Konsequenzen.

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Die Groupe SEB will ihre Organisation verschlanken und baut in der DACH-Region bis zu 600 Stellen ab. Im Bild das Headquarter für die Region DACH der Consumer-Einheit in Geislingen. © WMF

 

Wie die Groupe SEB mitteilt, sollen weltweit „organisatorische Anpassungen“ umgesetzt werden. Ziel sei eine „schlankere, schnellere und fokussiertere Organisation“, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und das Unternehmen an sich rasch verändernde Marktbedingungen anzupassen.

In diesem Zusammenhang plant die Gruppe in der DACH-Region bis zu 600 Stellen zu reduzieren – bei einer Belegschaft von derzeit mehr als 4400 Beschäftigten. Die Maßnahmen berühren die Verwaltung, die Vertriebs- und Marketing-Aktivitäten, die Stores sowie Teile der Produktion. Zudem ist geplant, die Fertigung von Kochgeschirr, Backformen und Messern an den Standorten Riedlingen, Hayingen (beide Baden-Württemberg) und Diez (Rheinland-Pfalz) einzustellen. Stattdessen sollen dafür bestehende Strukturen an anderen Standorten genutzt werden.

„Das Wettbewerbsumfeld in unserer Branche verschärft sich weiter“, erklärt Dr. Stefanie Leiterholt, Geschäftsführerin bei Groupe SEB WMF Shared Services GmbH. „Das Konsumverhalten verlagert sich zunehmend in digitale Kanäle. Um langfristig erfolgreich zu bleiben, müssen wir unsere Organisation vereinfachen, unsere Effizienz steigern und unsere Ressourcen gezielt dort einsetzen, wo sie den größten Mehrwert schaffen.“

Wie verlautet, ist der Campus im baden-württembergischen Geislingen weiterhin Hauptsitz der Marke WMF, regionales Headquarter für die Region DACH der Consumer-Einheit und globales Kompetenzzentrum für professionelle Kaffeemaschinen. Die Gruppe betreibe auch künftig in der gesamten Region ein Netz an Stores. Man werde weiter in ihre Kernmarken investieren, darunter WMF, Tefal, Rowenta, Krups, Moulinex, Silit, Emsa und Kaiser.