13.07.26 – Clevere Wärmepumpen-Steuerung

Homematic IP: Zusammen smart gespart

Homematic IP macht vor, wie eine intelligente Steuerung von NIBE-Wärmepumpen nicht nur den Energieverbrauch senkt, sondern auch den Wohnkomfort steigert.

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Mit intelligenter Wärmepumpen-Steuerung erleichtert Homematic IP nachhaltiges Heizen im Alltag. © Homematic IP

 

Entscheidend ist dabei die richtige Vorlauftemperatur für die Heizung – hier könne schon eine Reduzierung um 5 °C die Energiekosten um zehn Prozent senken. Um die tägliche Heizkurve händisch zu optimieren, braucht man allerdings Fachkenntnisse und viel Zeit, denn die Einstellungen müssen immer wieder neu überprüft werden.

Das Zusammenspiel von Homematic IP mit einer Wärmepumpe der „S-Serie“ aus dem Hause NIBE nimmt Nutzern hier viel Arbeit ab: So wird die Vorlauftemperatur vollautomatisch angepasst, basierend auf dem realen Wärmebedarf der Räume.

Gewusst wie!

Das geht denkbar einfach: Man koppelt smarte Heizkörperthermostate und motorische Fußbodenheizungs-Controller von Homematic IP über die „myUplink“-Cloud mit NIBE-Wärmepumpen, damit beide Systeme selbstständig Betriebs- und Temperaturdaten austauschen. Wenn die Geräte feststellen, dass zu warmes Heizwasser in den Heizkörpern oder Heizkreisen ankommt, erhält die Wärmepumpe automatisch den Befehl zur Reduzierung der Vorlauftemperatur.

Umgekehrt gibt das Homematic-IP-System den Befehl zur Anhebung der Vorlauftemperatur, wenn die Solltemperatur in einem oder mehreren Räumen über längere Zeit nicht erreicht wird.

Energiespar-Trick für Photovoltaik-Anlagen

Gemeinsam holen NIBE-Wärmepumpen und Homematic-IP-Schnittstellen für Smart Meter zudem das Beste aus jeder Photovoltaik-Anlage heraus: Überschüssiger Solarstrom kann nämlich registriert und in Form von Wärmeenergie gespeichert werden. Dazu schaltet die Wärmepumpe beim entsprechenden Signal von der Schnittstelle in den Brauchwasser-Modus „Hoch“ und bringt so den Warmwasserspeicher auf ein höheres Temperaturniveau.

Zusätzlich lässt sich die Solltemperatur definierter Räume während des Stromüberschusses leicht anheben, wodurch das Mehr an selbsterzeugter Solarenergie nicht ins Netz eingespeist, sondern in Wärme umgewandelt wird. Diese Wärme lässt sich beispielsweise im Fußboden des Badezimmers speichern – der Estrich gibt sie dann über Nacht wieder ab, ohne dass nachgeheizt werden muss.