Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von technisch notwendigen Cookies einverstanden. Die Website verwendet außerdem Tracking Cookies, um die Nutzung durch Besucher besser zu verstehen und eine bessere Bedienbarkeit zu erreichen. Diese können Sie hier deaktivieren. Mehr dazu in unserer  Datenschutzerklärung.

16.08.18 – Geschäftsentwicklung

Miele wächst weiter

Ein Umsatzplus von 4,3 % vermeldet der Hausgeräte-Hersteller für das vergangene Geschäftsjahr. Ausgebaut habe man die Marktführerschaft im deutschen Fachhandel.

Miele-Geschaeftsfuehrung.jpg

Zufrieden mit der Entwicklung des Konzerns: die Miele-Geschäftsführung. Im Bild (v. l.): Stefan Breit (Technik), Markus Miele (Gesamt-Geschäftsführung), Olaf Bartsch (Finanzen/Hauptverwaltung), Reinhard Zinkann (Gesamt-Geschäftsführung), Axel Kniehl (Marketing/Vertrieb). © Miele

 

167 Mio. Euro bzw. 4,3 % mehr Umsatz erzielte der Familienkonzern im Geschäftsjahr 2017/18, das am 30. Juni 2018 endete, im Vorjahresvergleich. 91 Mio. Euro davon entfallen auf die italienische Tochterfirma Steelco Group, die in der Medizintechnik-Branche agiert und die in diesem Berichtsjahr erstmals in die Konzernrechnung einbezogen wurde. Bezüglich des deutschen Marktes vermeldet Miele ein Plus von 2,4 %. Damit habe man seine Position als umsatzstärkste Marke für große Hausgeräte im Elektro- und Küchenfachhandel weiter gefestigt. Außerdem sei man von der Vergleichsstudie „Kundenmonitor Deutschland” erneut für den besten Service der Branche ausgezeichnet worden – und halte diese Position nun seit 25 Jahren.

Solides Wachstum trotz widriger Umstände

Hinter Miele liegen drei Geschäftsjahre, in denen man deutlich stärker zulegen konnte als im eigenen jährlichen Durchschnitt. Auch 2017/18 sei gut angelaufen, dann aber habe man die Abkühlung des Gesamtmarktes sowie ungünstige Trends bei den Wechselkursen zu spüren bekommen. Hinsichtlich dieser widrigen Umstände wertet die Geschäftsleitung das Wachstum von 4,3 % als sehr positives Signal: Erneut habe es sich bezahlt gemacht, auf Qualität und Kundennutzen zu setzen statt sich an Rabattschlachten zu beteiligen.

Außerhalb Deutschlands verzeichnete Miele insbesondere in China ein deutliches Plus, überproportional wachsen konnte man u. a. auch in Kanada, Österreich und Russland. Hinsichtlich der Produktgruppen waren es vor allem Kochfelder, Herde und Backöfen sowie Kaffeevollautomaten, deren Absatz sich positiv entwickelte.

Zum Stichtag 30. Juni 2018 beschäftigte der Konzern insgesamt 20.098 Mitarbeiter, davon 560 in der Steelco Group. Im Berichtszeitraum habe man Personal in den deutschen Werken, in der Vertriebsgesellschaft Deutschland und der Gütersloher Hauptverwaltung aufgestockt: 11.225 Menschen arbeiten am Stichtag in Deutschland für Miele, das sind 337 Personen oder 3,1 % mehr als im Vorjahreszeitraum.