Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von technisch notwendigen Cookies einverstanden. Die Website verwendet außerdem Tracking Cookies, um die Nutzung durch Besucher besser zu verstehen und eine bessere Bedienbarkeit zu erreichen. Diese können Sie hier deaktivieren. Mehr dazu in unserer  Datenschutzerklärung.

18.10.16 – Elektrorasierer

Braun vs. Philips: Wer macht das Geschäft?

Mehr als 1000 Rasierer verkauft die Internetplattform amazon.de täglich. E-Commerce-Marktforscher metoda untersuchte das Segment – mit klaren Ergebnissen.

Infografik-Rasiererverkauf.jpg

An der Spitze liefern sich Braun und Philips ein Duell. Foto: metoda © metoda

 
Infografik-Rasierer-Amazonde.jpg

E-Commerce-Marktforscher metoda untersuchte das Geschäft mit elektrischen Rasierern. Foto: metoda © metoda

 

Wer macht im Millionenbusiness elektrische Rasierer das Geschäft? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, hat metoda vom 1. bis 30. September 2016 die Amazon.de-Kategorie „Elektrische Rasierer“ untersucht.

Eines machen die Daten sofort deutlich: elektrische Rasierer sind hierzulande ein gutes Geschäft. Im September wurden über die Plattform Amazon.de inklusive Marketplace 30.897 Produkte der Kategorie „Elektrische Rasierer“ verkauft. Das sind rund 1.030 Verkaufsbewegungen am Tag. Und ein neuer Rasierer ist keine billige Anschaffung. Im Schnitt investierten die Konsumenten 92,85 Euro in ein neues Gerät. Allein im September wurden in der untersuchten Kategorie somit laut metoda mehr als 2,8 Millionen Euro umgesetzt.

Zwei Platzhirsche

Dabei dreht sich der Markt um zwei feste Pole. Denn an der Spitze liefern sich die beiden alteingesessenen Marktgrößen Braun und Philips ein Duell. 17.430 Rasierer der Marke Braun wurden im September über die Plattform Amazon.de verkauft. Dabei realisierten die Produkte der Marke einen Durchschnittspreis von 103,30 Euro. Braun-Geräte für etwas mehr als 1,8 Millionen Euro wechselten im untersuchten Zeitraum den Besitzer.

Damit setzten Geräte der Marke Braun rund eine Millionen Euro mehr um als Rasierer des großen Konkurrenten aus den Niederlanden. Denn trotz großer Marketingpower und einer attraktiveren Preissetzung bleibt Philips nur der zweite Platz. Für einen der insgesamt 9.255 verkauften Philips-Rasierer mussten im Mittel nur 91,15 Euro ausgegeben werden. Rund 843.000 Euro investierten die Amazon-Kunden im untersuchten Zeitraum in Philips-Geräte.

Braun und Philips dominieren auch beim Umsatz

Sind diese Ergebnisse an sich schon recht eindeutig, zeigt erst die Einordnung in den Gesamtmarkt, wie stark Braun und Philips tatsächlich aufgestellt sind. Bei zusammen 26.685 verkauften Rasierern entfiel 86,4 Prozent der Nachfrage auf die Marken Braun und Philips. Noch erdrückender sieht es beim Umsatz aus: 92,2 Prozent der gemessenen Umsätze der Kategorie „Elektrische Rasierer“ hat das Spitzenduo für sich verbuchen können.

Auf dem undankbaren dritten Platz kommt Panasonic mit einem Umsatzanteil von nur vier Prozent ins Ziel. Die Japaner konnten lediglich 1.060 Geräte absetzen, erzielten damit aber immerhin 115.764 Euro Umsatz. Auch realisierte Panasonic mit 109,21 Euro den höchsten Durchschnittspreis. Vierter im Bunde ist US-Produzent Remington. Bei 1.474 verkauften Rasierern und 71.650 Euro Umsatz (2,5 Prozent Anteil) reicht es allerdings nur noch zu einer Erwähnung in der Rubrik „und ferner liefen“. Interessanterweise erobert Remington die prominente Position mit einer weit unterdurchschnittlichen Preisstellung. Durchschnittlich nur 48,61 Euro musste die Kundschaft laut metoda für einen Remington-Rasierer ausgeben.