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26.02.18 – HEMIX 2017

Zugpferd Unterhaltungselektronik

 Mit einem Plus von 8,2 % trägt die Sparte Unterhaltungselektronik zum positiven Gesamtergebnis bei: Der Home Electronics Market Index (HEMIX) hat im vergangenen Jahr um 3 % zugelegt.

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Starke Zuwächse verzeichneten UHD-TV-Geräte, wie im Bild der Planea UHD twin R von Metz. © Metz

 

In absoluten Zahlen heißt das: 41,6 Mrd. Euro setzten Home Electronics-Produkte im vergangenen Jahr um. Besonders positiv zeichnete sich dabei die Entwicklung der klassischen Unterhaltungselektronik mit einem Plus von 8,2 % ab. Den größten Anteil stellte hier der TV-Bereich, der seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 5,6 % auf 4,2 Mrd. Euro steigern konnte. Fortsetzung erfährt der Trend zu gut ausgestatteten Geräten und großen Bildschirmen von mehr als 37 Zoll: Letztere stellen mit 85 % und 3,6 Mrd. Euro den größten Umsatzanteil. Enorme Steigerungen erzielten zudem UHD-TV-Geräte (+ 37 %) sowie solche mit OLED-Technologie (+ 144 %). Erneut gewachsen sind auch die Sparten Elektrogroß- und -kleingerät mit Zuwächsen von 1,9 bzw. 2,5 %. Besonders nachgefragt waren hier u.a. Akku-Staubsauger, Kaffee-Vollautomaten und Wäschetrockner mit Wärmepumpentechnologie. Der Trend zur Vernetzung nimmt hier weiter zu: Rund 500.000 vernetzbare Hausgeräte wurden im vergangenen Jahr verkauft.

TV-Geräte bleiben umsatzstark

„Für das laufende Jahr prognostizieren wir ein weiteres Wachstum für den Home Electronics-Markt, wie wir ihn im HEMIX abbilden”, so Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des Aufsichtsrats der gfu Consumer & Home Electronics GmbH, die die Zahlen zusammen mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erhebt und in Kooperation mit dem Bundesverband Technik des Einzelhandels (BVT) veröffentlicht. Neben der weiterhin starken TV-Sparte kündigt Kamp dank vernetzbarer Komponenten ein Wachstum von 10 % in der Audiosparte an.

Während laut gfu-Prognose auch die Umsätze für Smartphones sowie Elektrogroß- und -kleingeräte erneut steigen werden, geht es für privat genutzte IT-Geräte weiter bergab: Der Minustrend aus dem vergangenen Jahr (- 5,3 %) wird sich auch 2018 mit erwarteten - 4 % fortsetzen.