22.04.26 – Onlineshopping

Qualität und Nachhaltigkeit von Produkten

Zwei Studien untersuchen aktuell die Gewohnheiten von Verbrauchern in Onlineshops: Eine Adobe-Express-Umfrage hat sich etwa mit der Einschätzung von Verbrauchern zur Qualität der Produkte auf Kaufplattformen beschäftigt. Die repräsentative Skopos-Studie beleuchtet das Thema Nachhaltigkeit.

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Das Thema Kundengewohnheiten in Onlineshops wurde unlängst von zwei Studien untersucht. © Meisenbach Verlag GmbH/KI generiert

 

28 % der Deutschen, so ein Ergebnis der aktuellen Adobe-Express-Umfrage, sind der Meinung, dass man auf Kaufplattformen wie TikTok-Shops Produkte von etwa gleicher Qualität wie in Läden kaufen kann, allerdings zu einem günstigeren Preis. 24 % der Befragten gaben an, dass sie nun seltener in stationären Geschäften einkaufen, 52 % sagten, ihre Nutzung sei in etwa gleich geblieben, 5 % gaben an, dort noch nie gekauft zu haben.

Das Thema Nachhaltigkeit stand im Fokus einer Skopos-Studie, die im Auftrag von „Grüne Gutscheine“ unter 1.000 Personen durchgeführt wurde. Demnach lassen sich zwei Drittel der Verbraucher in Deutschland durch Gutscheine dazu motivieren, nachhaltige Produkte auszuprobieren. Fast jede zweite Person benennt Gutscheine und Rabatte als zentrale Treiber für den Erwerb solcher Artikel. Nachhaltige Waren stoßen der Studie zufolge besonders dann auf Interesse, wenn sie preislich konkurrenzfähig sind. So nannte etwa die Hälfte der Befragten Ersparnisse als wichtigsten Anreiz für den Kauf nachhaltiger Produkte. Dahinter folgen verständliche Informationen zur ökologischen und sozialen Verantwortung sowie vertrauenswürdige Labels. 58 % greifen häufiger zu, wenn nachhaltige Artikel reduziert sind. Besteht kein Kostenunterschied, wählen ebenfalls 58 % die grüne Alternative. Ohne Sparvorteil bevorzugen nahezu 42 % konventionelle Ware.

Interessanterweise spielen nachhaltige Artikelempfehlungen anderer Kunden oder aus dem eigenen Umfeld der Umfrage zufolge eine geringere Rolle. Mehr als die Hälfte aller Interviewten gibt aber an, häufiger nachhaltige Produkte zu kaufen als vor fünf Jahren.