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16.10.17 – Studienergebnisse 2017

Connected Living: Smart Home Index

Laut der Studie des Innovationszentrums Connected Living ist die Smart Home-Technologie noch nicht vollständig im deutschen Massenmarkt angekommen.

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Für den Durchbruch im deutschen Massenmarkt müssten Verbreitung und Vernetzung von Smart Devices noch steigen. © Smart Home Index Studie 2017, Mücke, Sturm & Company/Connected Living e.V.

 
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Nutzern von smarten Geräten kommt es vor allem auf eine einfache Bedienung sowie Datensicherheit an. © Smart Home Index Studie 2017, Mücke, Sturm & Company/Connected Living e.V.

 
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Für den Smart Home Index 2017 haben Connected Living und das Beratungsunternehmen Mücke, Sturm & Company knapp 1.000 Teilnehmer aus Deutschland gefragt, wie viele und welche smarten Geräte sie zu Hause verwenden und wie sie deren technologischen Stand einschätzen.

Demzufolge besitzen Smart Home-Nutzer hierzulande durchschnittlich 4,1 der 19 abgefragten Produktgruppen (siehe Abbildung 1). Interessant sind dabei vor allem auch die signifikanten Altersunterschiede: 85% der „Digital Natives“ zwischen 25 und 34 Jahren besitzen mindestens ein solches Gerät. Dem stehen lediglich 59% der „Digital Immigrants“ zwischen 45 und 54 Jahren gegenüber.

Außerdem stuften die Befragten die genutzten Smart Home-Produktgruppen hinsichtlich ihrer Intelligenz und Vernetzung ein. Im Durchschnitt wurde die Intelligenz dabei hoch eingeschätzt, wohingegen der Vernetzungsgrad smarter Geräte eher gering ausfiel.

Laut Michael Mücke, Vorstandsmitglied von Connected Living und Geschäftsführer von Mücke, Sturm & Company, entstehen die echten Vorteile jedoch erst aus der Vernetzung der Geräte miteinander. Diese fehle letztlich noch für den Durchbruch des Smart Home in Deutschland.

Nutzung und (Kauf-)Interesse

Die Teilnehmer ließen sich in 40% Nichtnutzer, 45% Basic- und 15% Heavy-User aufgliedern (siehe Abbildung 2). Bei der Frage nach dem (Kauf-)Interesse zeigte sich, dass dieses direkt an die Nutzungsgewohnheiten gekoppelt ist. Von den Vielnutzern interessieren sich 60% für weitere Produkte, und 25% denken auch über weitere Käufe nach. Zum Vergleich: Nichtnutzer sind nur zu 40% interessiert und ziehen zu 4% einen Kauf in Betracht.

Daraus ergibt sich, dass Nutzer, die bereits die Mehrwerte mindestens einer smarten Produktgruppe erfahren haben, auch motiviert sind, ihr Smart Home noch weiter auszubauen. Davon können Anbieter profitieren, indem sie mithilfe von Erlebniswelten am PoS sowie attraktiven Einstiegspaketen die Mehrwerte der verschiedenen Angebote hervorheben und ihre Kunden somit an weitere Zweige der Technologie binden.