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06.06.19 – electroplus Manger

Wohlfühlatmosphäre auf Augenhöhe

Für unsere Serie „Im Handel unterwegs” haben wir diesmal Volker und Sandra Manger in ihrem Bad Neustadter Fachgeschäft electroplus Manger besucht.

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Das Gebäude in der Industriestraße haben die Mangers 2015 erworben und vollständig entkernt. Die Bäckerei-Filiale sorgt zusätzlich für Frequenz und Laufkundschaft. © Meisenbach

 
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Beim Sortimentsbereich Kaffee setzt electroplus Manger insbesondere auf Nivona und Jura. © Meisenbach

 
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Die Entscheidung zur Selbstständigkeit haben die Mangers bis heute nicht bereut, obwohl das Timing manchmal nicht ganz einfach war: So fielen etwa die Eröffnung des ersten eigenen Ladens und die Geburt der ersten Tochter in ein und dieselbe Woche. Heute managt mit Lisa-Marie Manger eben jene Tochter unter anderem das Facebook-Profil von electroplus Manger in Bad Neustadt.

Von Schrauben zur Elektronik

Fast 20 Jahre liegt der Entschluss zurück: „Damals arbeitete ich noch als Erzieherin, mein Mann als gelernter Handelsfachwirt als angestellter Marktleiter. Irgendwann war der Tag X dann gekommen und uns wurde klar, dass wir etwas Neues, Eigenes machen wollten!”, erinnert sich Sandra Manger, die heute gemeinsam mit ihrem Ehemann Volker den gleichnamigen electroplus-Fachhandel im unterfränkischen Bad Neustadt führt. War die Entscheidung erst einmal getroffen, ging alles „Knall auf Fall”: Der erste eigene Laden führte anfangs noch die Tradition des Vorgängers Eisen Schmitt fort, entsprechend machten Schrauben, Werkzeug & Co. rund 80 % des Sortiments aus. „Damit haben wir manchmal 300 Mark Umsatz am Tag gemacht”, blicken die Fachhändler mit einem Schmunzeln zurück. Als Umsatzbringer und „weil es sowieso ein Steckenpferd meines Mannes war”, so Sandra Manger, kamen die ersten Weiße-Ware-Artikel dazu: Waschmaschinen, Geschirrspüler, Kühlschränke. Und die liefen so gut, dass sich das Sortiment schrittweise immer mehr in diese Richtung entwickelte, daneben bot man rasch auch ein breites Spektrum an Unterhaltungselektronik an.

Breites Angebot auf 800 m²

2015 folgte ein weiterer Meilenstein für die Mangers: „Mit den Räumlichkeiten des alten Ladengeschäfts waren wir bald nicht mehr sehr zufrieden: zu dunkel, nicht modern genug, hinzu kamen die Mietkosten, sodass die Idee einer eigenen Immobilie entstand.” Die Wahl fiel auf ein Gebäude, das einst eine stadtbekannte Diskothek beheimatete – und sich daher in ihrer baulichen Struktur mit vielen Ecken und dunklen Winkeln denkbar wenig für ein modernes Elektrofachgeschäft eignete. Heute stehen von dem Gebäude nur noch die Außenmauern, alles andere musste der Abrissbirne weichen. Es folgten arbeitsintensive Monate, in denen die Räumlichkeiten komplett umstrukturiert und erneuert wurden – größtenteils in Eigenregie und mit viel Engagement und Herzblut. Das Resultat kann sich sehen lassen: Der Kunde findet bei electroplus Manger ein umfangreiches, übersichtlich nach Themen strukturiertes Sortiment auf rund 800 m² Verkaufsfläche.

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